• Diabetes Typ 1

    Ich werde Erwachsen

    Erwachsen ist man erst, wenn man Verantwortung übernimmt Ist es nicht so, dass, wenn wir eines Tages 18 Jahre alt werden, wir volljährig sind und 3 Jahre später, mit 21, als erwachsen gelten? Ich dachte das immer. Doch erfahrungsgemäß brauchen wir manchmal Denkanstöße von anderen, um etwas zu kapieren, dann zu ändern oder komplett umzuschmeißen und zu verändern. Ich bin 22 Jahre alt und durch ein Gespräch, das ich letztens mit einer guten Bekannten führen konnte, hat sich herauskristallisiert, dass Erwachsenwerden also nicht immer was mit dem Alter zu tun hat. Für mich beginnt Erwachsenwerden in dem Moment, in dem ich mich entschließe, Verantwortung für mich, für meine Gesundheit und…

  • Community

    Camp D – (m)eine andere Welt

    Camp D, ein Camp mit 400 Typ 1 Diabetikern – und jetzt entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise, aber wie geil ist das denn? Ich war vom ersten Moment an total geflasht, ich spürte schon am Flughafen, dass alles mit Liebe bis ins kleinste Detail organisiert war. Der Empfang, der Shuttle-Service, die motivierten Menschen, alles war für mich schon in diesem Moment „perfekt“, obwohl ich in dem Bus, der uns zum Camp fuhr, niemanden kannte. Ein Bus voller Typ I Diabetiker. Einige kannten sich, andere nicht, aber das Tolle war: wir hatten alle etwas gemeinsam, „Diabetes Typ I“. Ich bin also nicht alleine auf dieser Welt und nicht nur ich habe Schwankungen,…

  • Diabetes Typ 1

    Emotionen spielen eine große Rolle

    Zaubern, um mit dem Diabetes zurechtzukommen? Nein, so schön das wäre, es geht nicht, meint Divya. Aber sich mit seinen Emotionen und dem Diabetes auseinanderzusetzen, das Wechselspiel zu erkennen und mit anderen darüber austauschen – das hilft ihr. Kennst du das auch, dieses Gefühl, wenn dich Angst, Schmerz, Trauer, Wut und Zweifel auf einmal überfallen und du gar nicht weißt, woher diese Gefühle und Emotionen auf einmal kommen? In diesen Situationen nehme ich meinen Kopf sehr oft als einen „Bohrer“ wahr, der alles hinterfragen muss. Warum? Wieso ausgerechnet jetzt? Wieso passiert das mir? Was war der Auslöser? Superkraft Zaubern Auch wenn es mir schwerfällt, mir das einzugestehen, bin ich eine…

  • Mindset

    Unsere alltäglichen Wegbegleiter

    Von was ich wohl sprechen mag, wenn ich diesen Blogpost, „unsere alltäglichen Wegbegleiter“ nenne. Wir werden nicht nur täglich mit ihnen konfrontiert, sondern ständig, in jedem Moment, in dem wir uns entscheiden etwas zu tun, oder eben auch nicht zu tun. So, jetzt habe ich mich schon verplappert, denn in diesem Beitrag soll es um die „Entscheidungen“ gehen. Entscheidungen sind wichtig im Leben, denn sie bringen uns auf unserem Lebensweg weiter. Ich persönlich frage mich sehr oft, wie alles wäre, hätte ich mich damals anders entschieden. Hm, was wäre, wenn ich diese eine wunderbare Freundin nicht hätte, die mich dazu inspiriert hat die Erzieherausbildung zu machen. Würde ich dann heute…

  • Diabetes Typ 1

    Diabetes = Disziplin

    In letzter Zeit habe ich sehr stark gemerkt, wie diszipliniert ich geworden bin, seitdem ich meinen Diabetes habe. Damals war alles etwas unkomplizierter als es das jetzt ist. Heute mache ich mir Gedanken darüber, wie lange meine letzte Mahlzeit schon her ist und ob mein Insulin noch wirkt. Vor ein paar Jahren habe ich mir eher einen Kopf darüber gemacht, was ich jetzt esse. Vielleicht liest ja auch der Ein oder Andere Nicht-Diabetiker gerade diesen Post. Wann isst du? Hältst du dich an die drei Hauptmahlzeiten am Tag? Oder gehst du auch mal zum Bäcker, wenn du gerade Lust auf etwas hast? Was heißt für dich Disziplin und wie führst…

  • ABOUT ME

    ABOUT ME

    Hallo, herzlich willkommen auf meinem Blog. Schön, dass du da bist. Dieser Blog soll für dich eine Schatzkiste sein mit Geschichten und Inspirationen aus meinem Leben mit dem Diabetes, persönlichen Erfahrungen mit einem guten Mindset , kreativen Ideen und vielem mehr, auf das du dich freuen kannst… Mein Name ist Divya, komme aus dem schönen Markgräflerland im Süden Deutschlands. Ich bin 21 Jahre alt und liebe mein Leben, bin ein weltoffener, hilfsbereiter und optimistischer Mensch. Doch ohne meine Lieblingsmenschen, meine Familie und Freunde wäre das alles nicht so, wie es ist. Kurz gesagt: Ich bin ein absoluter Familienmensch und liebe es in Gesellschaft zu sein. Wenn Kaffeetrinken ein Hobby wäre,…

  • Community

    Diabetes – der Schlüssel zu wunderbaren Freundschaften

    In diesem Post möchte ich euch heute von etwas erzählen, wodurch sich die Einstellung zu meinem Diabetes um 180 Grad gewendet hat. Ich bin ehrlich, am Anfang dachte ich: Diabetes ist anstrengend, schlecht und bringt nur negative Sachen mit sich. Ha, ganz im Gegenteil…lest weiter! Als ich 2013 die Diagnose für meinen – ja ich nenne ihn jetzt einfach mal meinen „Lebensbegleiter“ bekam, dachte ich ich sei die Einzige die jeden Tag mehrmals ihren Blutzucker misst, sich vor den Mahlzeiten Insulin spritzt und ihr Essen abwiegt. Ich habe mir oft eingeredet, dass ich den Diabetes jetzt endlich mal akzeptieren muss und ich habe mich immer wieder selber unter Druck gesetzt,…

  • Mindset

    Persönlichkeitsentwicklung

    „Ich bin der Gestalter meines Lebens“  -Slatco Sterzenbach Ich beschäftige mich schon seit ein paar Jahren mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung und durfte auch schon an vielen Seminaren teilnehmen. In diesem Beitrag möchte ich euch an den Inhalten teilhaben lassen. Persönlichkeitsentwicklung passiert oft unbewusst und ist in meinen Alltag integriert. Jeden Tag durchlebe ich Situationen, in denen ich spontan handeln muss oder vor Entscheidungen stehe, bei denen ich mich schwer tue. Wenn ich in solch einer Situation war erkenne ich meistens nicht sofort, dass ich mich eventuell gerade persönlich weiterentwickelt habe. Ich habe etwas getan, was ich mir davor niemals zugetraut hätte. Oft sind es die Kleinigkeiten, die mich ganz groß…

  • ABOUT ME

    Diagnose: Diabetes Typ 1

    Es war an einem wunderschönen sonnigen Tag im September 2013, und ich hatte für diesen Tag eine Reise geplant. Ich war gerade beim Frühstückt,  als das Telefon klingelte. Am anderen Ende der Leitung die Stimme meines Arztes: „Du hast einen Zuckerwert von 400.  Geh sofort in die Diabetespraxis, du brauchst Insulin“. Ich habe meiner Mutter vor lauter Schock, das Telefon in die Hand gedrückt und bin heulend, ja wütend in mein Zimmer gerannt. Ich war fassungslos und hatte die schlimmsten Vorstellungen, was jetzt mit mir passieren würde. In meinem Kopf herrschte ein riesengroßes Chaos. Mein Urlaub wurde also gestrichen, und anstatt im Bus saß ich nun bei der Diabetologin, die…