Mindset

Unsere alltäglichen Wegbegleiter

Von was ich wohl sprechen mag, wenn ich diesen Blogpost, „unsere alltäglichen Wegbegleiter“ nenne. Wir werden nicht nur täglich mit ihnen konfrontiert, sondern ständig, in jedem Moment, in dem wir uns entscheiden etwas zu tun, oder eben auch nicht zu tun. So, jetzt habe ich mich schon verplappert, denn in diesem Beitrag soll es um die „Entscheidungen“ gehen. Entscheidungen sind wichtig im Leben, denn sie bringen uns auf unserem Lebensweg weiter. Ich persönlich frage mich sehr oft, wie alles wäre, hätte ich mich damals anders entschieden. Hm, was wäre, wenn ich diese eine wunderbare Freundin nicht hätte, die mich dazu inspiriert hat die Erzieherausbildung zu machen. Würde ich dann heute dieses Leben führen, viele neue Freunde haben und in Freiburg leben? Stellt ihr euch diese Frage auch? Solche Fragen sind denke ich ganz menschlich. Das erste womit wir morgens in Berührung kommen sind Entscheidungen. „Was ziehe ich heute an“? , „Was frühstücke ich heute“? etc. Sie enden am späten Abend ebenso mit „Wann stehe ich morgen auf“? , „gehe ich morgen einkaufen oder nicht“? Fragen über Fragen, die wir uns Tag für Tag beantworten, sind verpackt in Entscheidungen.

Ich habe gerade eine für mich sehr bedeutsame Entscheidung getroffen. Seit letzter Woche bin ich nämlich kein „Pumpi“ mehr, sondern ein „Spritzi“. Diese Entscheidung, meine Insulinpumpe nach 3 Jahren abzulegen, hat mir eine große Last genommen. Es geht mir so gut wie schon lange nicht mehr. Ich fühle mich einfach frei und auch ein Stück weit wohler. Ständig die Pumpe 24/7 an mir zu haben, sich im Schlaf im Schlauch zu verheddern, andauernd einen Piepston zu hören, da eventuell die Ampulle leer ist oder sonst irgendwas, ging mir nur noch auf die Nerven. Ich bin so dankbar einen so verständnisvollen, kompetenten und kompromissbereiten Diabetologen zu haben, der meine Entscheidungen unterstützt und mit mir nach einer, für mich passenden Lösung sucht.

Sehr oft schon ist mir bewusst geworden, dass eine Entscheidung irgendwie nie alleine kommt. Sie hat nicht selten sehr unangenehme Begleiter dabei, die mich bei der Entscheidung sehr beeinflussen. Von welchen Begleitern rede ich jetzt genau? Ich spreche von Angst, Nervosität, Zweifel und vielen mehr. Eine Entscheidung können wir selten zurückdrehen oder nocheinmal ändern. Ich weiß, das ist alles leichter gesagtals getan und mir fällt das, um ehrlich zu sein auch nicht leicht, diesen Gedanken umzusetzten. Dennoch ist es wichtig, sich nach einer Entscheidung soweit es geht, zu entspannen. Wir haben die Entscheidung vielleicht aus dem Bauch oder dem Herz heraus entschieden und wir können Vertrauen haben, dass diese Entscheidung irgendwo seine Richtigkeit hat. Habt Vertrauen in euch selbst und grübelt nicht zu viel. Es ist wie bei einem Spiel. Wir sind mit einer Entscheidung einen Schritt weitergezogen und nun warten wir ab, was unser Gegenüber, wer auch immer das gerade ist, auf diese Entscheidung antwortet.

Jeder von uns kennt es also, Entscheidungen zu treffen und jeder geht damit auch anders um. Wenn ihr mögt, lasst doch eure positiven Erfahrungen und Strategien, die ihr für euch gefunden oder entwickelt habt, in einem Kommentar unter diesem Beitrag. So können wir alle voneinader profitieren können. Danke!

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